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Tag: 26. Juni 2020

Die verschiedenen Möglichkeiten bei dem Behindertenaufzug

Die verschiedenen Möglichkeiten bei dem Behindertenaufzug

Viele Menschen haben Behinderungen und für das Überwinden der Etagen oder Treppenstufen wird dann der Behindertenaufzug benötigt. Für ein jeweiliges Handicap kann auch ein unterschiedlicher Lift benötigt werden und dies ist abhängig von Ausprägung und Art der Behinderung. Für den komfortablen und sicheren Transport wird der Behindertenaufzug immer an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst. 

Was ist für den Behindertenaufzug zu beachten?

BehindertenaufzugRollstuhlfahrer benötigen in der Regel den Hublift oder Plattformlift. Menschen mit einer Gehbehinderung nutzen oftmals einen Rollator, doch sie können sich noch selbstständig bewegen. Hierbei wird oftmals dann eher der Senkrechtlift oder Sitzliftbevorzugt. Nicht nur die physischen Anforderungen der Nutzer sind wichtig, sondern auch die Wohnsituation muss beachtet werden für die Auswahl. Oft stellen sich die Menschen mit Behinderung die Frage, wo die Unterschiede zwischen dem Behindertenaufzug und Behindertenlift liegen.

Beide Bezeichnungen werden für die Treppenlifte genutzt, wenn Menschen Behinderungen haben. Bei dem Aufzug handelt es sich eher um die ganze Aufzugsanlage mit der gewissen Förderhöhe von mindestens 1,8 Metern. Der Aufzug besteht aus der Kabine, welche zwei oder mehr Zugänge bei den unterschiedlichen Ebenen hat. Bei dem Behindertenaufzug würde es sich somit um eine Anlage handeln, die Lasten oder eine Person in der Kabine transportiert. Der Lift allerdings wird eher mit der schräg nach unten oder oben fahrenden Anlage assoziiert. Die Personen würden somit ähnlich wie bei ein dem Sessellift transportiert und dies diagonal statt senkrecht.

Wichtige Informationen für den Behindertenlift

Wird ein Behindertenlift eingebaut, sind die Kosten sehr unterschiedlich. Die Kosten bei 5.000 Euro liegen oder auch bei über 20.000 Euro. Nicht nur der Lifttyp ist wichtig, sondern auch Installationsbereich, Treppensituation und zu überwindende Höhen. Durch die Erkrankung brauchen Rollstuhlfahrer keinen Sitzlift, denn sie können sich kaum selbstständig von dem Rollstuhl erheben. Die speziellen Lifte ermöglichen es, dass die Treppen sogar ohne Umsteigen überwunden werden. Die Rollstuhllifte gibt es als Senkrechtlifte, Hublifte und Plattformlifte. Ein Plattformlift kann die Plattform in die weitere Etage befördern und über die Rampe wird der Einstieg ermöglicht.

Die Nutzer werden entlang von dem Treppenverlauf transportiert und dies schräg nach unten oder oben. Eine treppengebundene Variante gibt es für den Außen- und Innenbereich. Im Außenbereich ist immer ein witterungsbeständiges Material, damit es gegen UV-Strahlung, Hitze, Feuchtigkeit und Frost geschützt ist. Die Plattformlifte können bei geraden oder kurvigen Treppen installiert werden. Der Hublift ist ein treppenunabhängiger Behindertenlift. Die Nutzer werden vertikal nach unten oder oben gebracht und dies wie bei dem klassischen Aufzug. Der Senkrechtlift ist auch eine Alternative und die Kabine ist bei dem Behindertenaufzug vollständig geschlossen.